Adiabatensatz


Adiabatensatz
Adiabatensatz,
 
von P. Ehrenfest 1916 zunächst als Adiabatenhypothese in die Quantentheorie eingeführter Satz: Ändern sich die Parameter eines Systems (z. B. Abmessungen, Masse) oder die äußeren Bedingungen, denen ein Atom ausgesetzt ist (z. B. äußere elektromagnetische Felder) hinreichend langsam (adiabatisch), so wird das Atom hierdurch nicht zu Quantensprüngen veranlasst, sondern verbleibt in seinem anfänglichen stationären Quantenzustand. Eine sich quantenhaft ändernde Größe, die bei adiabatischer Änderung der Systemparameter unverändert bleibt, heißt adiabatische Invariante.

Universal-Lexikon. 2012.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Adiabatensatz — Der Adiabatensatz der Quantenmechanik sagt, dass wenn sich der Hamiltonoperator H(t) eines Systems (zum Beispiel aufgrund äußerer Einflüsse) „langsam genug“ ändert, in guter Näherung der Zustand des Systems im Verlauf der adiabatischen Evolution… …   Deutsch Wikipedia

  • Adiabatisches Theorem der Quantenmechanik — Der Adiabatensatz der Quantenmechanik sagt, dass wenn sich der Hamiltonoperator H(t) eines Systems (zum Beispiel aufgrund äußerer Einflüsse) „langsam genug“ ändert, in guter Näherung der Zustand des Systems im Verlauf der adiabatischen Evolution… …   Deutsch Wikipedia

  • adiabatisch — ohne Wärmeaustausch * * * adi|a|ba|tisch 〈Adj.〉 ohne Wärmeaustausch mit der Umgebung verlaufend [<a...1 + grch. diabainein „hindurch , hinübergehen“] * * * adi|a|ba|tisch <Adj.> [griech. adiábatos = nicht hindurchtretend] (Physik,… …   Universal-Lexikon

  • adiabatische Invarianten — adiabatische Invariạnten,   Adiabatensatz …   Universal-Lexikon